Beispiele EU-Förderprogramme

Grenzüberschreitendes Kooperationsprogramm Ungarn-Österreich 2014-2020

European Territorial Cooperation Programme "Alpine Space" 2014-2020

CENTRAL EUROPE Programme 2020

Operationelles Programm „Investitionen in Wachstum und Beschäftigung Österreich 2014-2020“ („IWB/EFRE 2014-20“)

Österreichisches Programm für die Entwicklung des Ländlichen Raumes 2014-2020 (LE2020)

Kooperationsprogramm INTERREG V-A Österreich – Deutschland/Bayern 2014 - 2020

SUP Fischereifond

Das Österreichische Gemeinschaftsprogramm Europäischer Fischereifonds 2007-2013 wurde von der Europäischen Kommission im Dezember 2007 für den Zeitraum 2007-2013 genehmigt. Neben Investitionen in der Aquakulturproduktion können dabei auch Maßnahmen wie Investitionen in der Binnenfischerei oder Pilotprojekte für die Erprobung von alternativen Bewirtschaftungen gefördert werden.

 

Die Strategische Umweltprüfung zum Österreichischen Gemeinschaftsprogramm Europäischer Fischereifonds wurde auf Grundlage der SUP-Richtlinie im Jahr 2007 durchgeführt. Die Koordinierung und die Durchführung der SUP (kooperative Umsetzung) erfolgten durch die Abteilung III 5, des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft.

SUP zum Programm Ländliche Entwicklung

Das österreichische Programm für die Entwicklung des Ländlichen Raums LE 07-13 ("Grüner Pakt") wurde am 25. Oktober 2007 von der Europäischen Kommission genehmigt.

 

Inhaltlich orientiert sich das Programm an der EU-Verordnung (Nr. 1698/2005 des Rates vom 20. September 2005) über die Förderung der Entwicklung des ländlichen Raums durch den Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raums (ELER) für die Periode 2007 bis 2013. In dieser werden als Ziele die Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit der Landwirtschaft und der Forstwirtschaft durch die Förderung der Umstrukturierung, der Entwicklung und der Innovation, die Verbesserung der Umwelt und der Landschaft durch Förderung der Landbewirtschaftung, sowie die Steigerung der Lebensqualität im ländlichen Raum und Förderung der Diversifizierung der Wirtschaft angeführt.

 

Die Maßnahmen zur Entwicklung des ländlichen Raums müssen die ländlichen Gebiete unterstützen, damit diese Ziele im Programmplanungszeitraum 2007 bis 2013 erreicht werden. Dies erfordert ein stärker strategisch ausgerichtetes Konzept für Wettbewerbsfähigkeit, für die Schaffung von Arbeitsplätzen und für Innovation in ländlichen Gebieten.

 

Für das Ländliche Entwicklungsprogramm ist gemäß SUP-Richtlinie auch die Prüfung der Umweltauswirkung im Rahmen einer strategischen Umweltprüfung durchzuführen. Für das ländliche Entwicklungsprogramm wird die SUP erstmals angewendet.

SUP STRAT.AT

In Österreich stellt der STRAT.AT 2007-2013 den ?Nationalen Strategischen Rahmenplan? dar. Dieser wurde in der Erstellung von der ÖROK koordiniert und durch die Europäische Kommission im April 2007 genehmigt. Inhaltlich bildet der STRAT.AT den Rahmen für das Ziel ?Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung? sowie für das Ziel ?Konvergenz/Phasing Out? Burgenland. Der Nationale Strategische Rahmenplan ist formale Voraussetzung für die Genehmigung dieser Programme durch die Europäische Kommission. Begleitend wurde eine Strategische Umweltprüfung durchgeführt. Die Koordination und Durchführung der SUP (operative Umsetzung) erfolgte durch die ÖROK-Geschäftsstelle als STRAT.AT Koordinationsstelle. Der Umweltbericht und die zusammenfassende Erklärung sind unter einem der angeführten Links verfügbar.

Operationelles Programm Phasing Out Burgenland 2007-2013 - EFRE

Das Operationelle Programm "Phasing Out Burgenland 2007-2013 EFRE" hat zum Ziel, durch strategisch gesetzte Aktivitäten des Landes, die mit ideeller und materieller Unterstützung durch die Europäische Union, die Republik Österreich, Gemeinden sowie weiterer Partner durchgeführt werden, den Standort Burgenland und insbesondere das Burgenland als Grenzregion zu stärken.

 

Die SUP wurde parallel zur Ausarbeitung und vor Annahme des Programms durchgeführt. Die einzelnen Phasen im SUP-Prozess erstreckten sich von Jänner bis Juli 2006. Zwischenergebnisse wurden in den Arbeitsgruppen und Plena während der Programmerstellung reflektiert. Die Erstellung des Umweltberichts wurde parallel zum Programmerstellungsprozess vorgenommen, wobei im Sinne eines iterativ-adaptiven Prozesses Rückkoppelungsschleifen zwischen den beiden Prozessen eingebaut wurden. Einerseits fand ein stetiger informeller und konstruktiver Austausch statt, andererseits flossen vom Projektteam des Umweltberichts Inputs, insbesondere in Form von Alternativenvorschlägen und Minderungsmaßnahmen, in den Programmerstellungsprozess ein.

Operationelles Programm "Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Region Salzburg 2007 - 2013"

Das Operationelle Programm ?Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Region Salzburg 2007 - 2013" baut auf einer innovationsorientierten Entwicklungsstrategie auf. In den Aktionsfeldern des Programms sind vorrangig Förderschwerpunkte enthalten, die betriebliche Innovationsprozesse unterstützen. Insbesondere über umweltbezogene Investitionen und Innovationen sind positive Effekte im Bereich Luft, Klimaschutz, Energieeffizienz und Erneuerbare Energieträger zu erwarten.

 

Die  Ergebnisse der im Rahmen des Erstellungsprozesses zum Operationellen Programm "Stärkung der Wettbewerbsfähigkeit der Region Salzburg 2007 - 2013" durchgeführten SUP sind in der zusammenfassenden Erklärung zur SUP enthalten. Diese stellt einen Überblick über die SUP, deren Entscheidungsfindung sowie deren Ergebnisse dar.

Operationelles Programm Steiermark

Ziel des Operationellen Programms ist es, die Steiermark in den nächsten zehn Jahren zu einem international wahrgenommenen, mit seinen Nachbarregionen und den Europäischen Zentren funktional vernetzten Standort zu entwickeln. Für die BewohnerInnen soll eine hohes Maß an Lebens- und Umweltqualität gesichert. Die Stärkefelder des Standorts sollen innovativ, dem Prinzip der Nachhaltigkeit verpflichtet und in Balance mit den regionalen Gegebenheiten weiterentwickelt werden. Die Wirtschaft der Steiermark soll dabei unterstützt werden, die neuen Herausforderungen des strukturellen Wandels erfolgreich zu meistern, neue Technologie- und Wachstumsfelder aufzubauen sowie neue Produkte und Ideen marktmäßig umzusetzen.

 

Im Rahmen der SUP wurden der derzeitige Umweltzustand und relevanter Umweltprobleme in der Steiermark dargestellt und fachlich fundierte Informationen als Entscheidungsgrundlage für die Berücksichtigung von Umweltaspekten in die Programmplanung eingebracht.

Operationelles Programm "OP Wien 2007 - 2013"

Das operationelle Programm "OP Wien 2007-2013" soll einen spezifischen Beitrag liefern zur Stärkung der innovations- und wissensbasierten Stadtwirtschaft und der integrativen Stadtentwicklung in Wien durch Mobilisierung von Humanressourcen und betrieblichen Potenzialen, Standortentwicklung, verbesserten Zugang zu Know-how und sozialen Dienstleistungen und Erhöhung der Lebens- und Umweltqualität. 

 

Das Ziel dieser SUP, die einen Planungszeitraum von Mai bis Oktober 2006 umfasste, war die - unter Beachtung der Ziele des zu Grunde liegenden Programms - möglichst umweltgerechte Entwicklung des Programms. Im Sinne der Förderung einer nachhaltigen Entwicklung wurde ein hohes Umweltschutzniveau und die entsprechende frühzeitige Berücksichtigung von Umweltaspekten - gleichberechtigt mit ökonomischen und sozialen Belangen - angestrebt.

Infobox

Links

SUP-Praxis

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zur SUP-Sammlung

Wenn Sie die SUP-Sammlung bereichern wollen, ersuchen wir Sie, das Dokumentationsblatt auszufüllen und an das Büro Arbter zu senden. Als Orientierungshilfe können Sie gerne die SUP-Kriterien verwenden.

SUP-Dokublatt [DOC, 67KB]

SUP-Kriterien [DOC, 148KB]

Letzte Änderung: 30.11.2015