Ziel und Methode

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Ziel der Ökologischen Risikoanalyse ist die Beurteilung der ökologischen Nutzungsverträglichkeit bei unsicherer Information. Sie ist eine Form der Wirkungsanalyse im Mensch-Umwelt-System und untersucht den Zusammenhang zwischen "Verursacher - Auswirkung - Betroffener".

 

Bei der Analyse und Prognose ökologischer Wirkungen besteht eine vergleichsweise große Unsicherheit, die verschiedene Ursachen haben kann. Diese Unsicherheit führt zu einem Risiko. Obwohl das Adjektiv "ökologisch" zunächst eine naturwissenschaftliche Vorgehensweise nahelegt, beinhaltet der Begriff "Ökologisches Risiko" über naturwissenschaftliche Erforschbarkeit hinausgehende Werturteile. Hierin ist ein großer Teil der Probleme begründet, die bei der Bewertung von Umweltauswirkungen in der Praxis auftreten.

 

Die Ökologische Risikoanalyse benutzt einen Risikoindex, d. h. es werden aus einzelnen partiell unterschiedlichen Beeinträchtigungsgrößen nach einer Regel aggregierte Risiken gebildet. Dies trägt der komplexen Beeinträchtigungsstruktur Rechnung.

Infobox

Quellen

Fürst, Dietrich & Scholles, Frank (Hrsg.) (2008): Handbuch Theorien und Methoden der Raum- und Umweltplanung, 3. Auflage, Dortmund.

Letzte Änderung: 19.11.2012